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Sehr gutes Ergebnis für die Caritas-Sozialstation Emmelshausen
Pflegedienst schnitt bei MDK-Prüfung mit Gesamtnote 1,4 ab
Emmelshausen. Im Wortsinne „Sehr gut“ abgeschnitten hat die Caritas-Sozialstation Emmelshausen bei der aktuellen Prüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK). Der ambulante Pflegedienst bekam die Gesamtnote 1,4 und ist damit deutlich besser als der Landesdurchschnitt von 1,8. Die Benotung ergibt sich aus drei geprüften Qualitätsbereichen: „Pflegerische Leistungen“, also Tätigkeiten der Grundpflege wie beispielsweise die Körperpflege, aber auch die Flüssigkeitsversorgung; „Ärztlich verordnete pflegerische Leistungen“, etwa die Behandlung chronischer Wunden oder die Medikamentengabe; außerdem „Dienstleistung und Organisation“, wozu Pflege- und Tourenpläne oder die Dokumentation zählen.
Im sogenannten „Transparenzbericht“ verzeichnet der MDK einen vierten Qualitätsbereich, der – obwohl er nicht in die Gesamtbeurteilung einfließt – für sich spricht. Bei der stichprobenartigen Befragung im Rahmen der MDK-Prüfung erteilten die Kunden „ihrer“ Caritas-Sozialstation eine glatte Eins.
Caritas-Geschäftsführerin Birgitta Bauer zeigt sich hocherfreut über das hervorragende Ergebnis: „Die MDK-Prüfung hat nun eindrucksvoll bestätigt, was unsere Kunden uns schon Anfang des vergangenen Jahres attestierten“, so Bauer. Bei einer vom sozialstationseigenen Qualitätsmanagement konzipierten Zufriedenheitsbefragung unter allen Patienten fielen gut 92,7 Prozent der Antworten eindeutig positiv aus.
Pflegedienstleitung Ursula Ritt wertet das objektive Prüfergebnis als Bestätigung selbst gesetzter Standards: „Unser Anspruch ist es, Pflege mit Qualität anzubieten und so die Angehörigen in der Situation häuslicher Pflege gezielt zu unterstützen“, beschreibt sie. „So wichtig der Transparenzbericht des Medizinischen Dienstes für uns ist – die `wahren Helden´ in der Pflege sind natürlich die Angehörigen.“ Auch deshalb lege die Caritas-Sozialstation höchsten Wert darauf, diese zu unterstützen, qualifiziert zu beraten und transparent zu informieren.
Einen weiteren Aspekt, den Ursula Ritt hervorhebt, bilden Schulungen und Pflegekurse. „Es ist uns wichtig, pflegende Angehörige dahingehend anzuleiten, dass sie die eigene Belastung bei der Versorgung eines Familienmitglieds so weit wie möglich reduzieren“, betont die Sozialstationsleiterin. Dem entsprechend setzt die Emmelshausener Sozialstation einen weiteren Angebotsschwerpunkt auf zusätzliche Betreuungsleistungen.
Mehr Informationen zur Arbeit der Caritas-Sozialstation gibt’s bei Ursula Ritt, Telefon 06747/93770.
Auch der Transparenzbericht des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen ist unter www.pflegelotse.de einsehbar.

