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Feuerwehr Koblenz rettete neun Menschen über Leitern und Treppenhaus
Kellerbrand in der Goebensiedlung
Koblenz. Zu einem Kellerbrand musste die Berufsfeuerwehr Koblenz am späten Freitagabend, 17. Februar 2012 in die Goebensiedlung auf dem Asterstein ausrücken. Starke Rauchentwicklung erschwerte den Feuerwehrmännern die Rettungsarbeiten. Acht Menschen konnten über die Drehleiter und tragbare Leitern ihre Wohnungen verlassen. Eine ältere gehbehinderte Dame musste durchs Treppenhaus ins frei gebracht werden.
Weitere fünf Personen konnten sich rechtzeitig selbst in Sicherheit bringen. Der Rettungsdienst brachte zwei der geretteten Bewohner mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.
Die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Arzheim und Horchheim, unterstützten ihre Kollegen von der Berufsfeuerwehr (BF) bei der Brandbekämpfung. Die Brandursache ist abschließend noch nicht geklärt, die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zum Brandverlauf aufgenommen.
Zeitgleich mussten die Wehrmänner zu einem gemeldeten „Gasgeruch“ in der Emserstraße ausrücken. Auch hier waren die Männer der BF auf die Unterstützung der Einheiten der FF Karthause und Ehrenbreitstein angewiesen. Der „Gasgeruch“ entpuppte sich glücklicherweise als Falschalarm.
Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte mit den beiden Einsätzen beschäftigt. Die FF Lay besetzte derweil die Wache in der Schlachthofstraße.
Zum Bild: Starke Rauchentwicklung erschwerte der Feuerwehr Koblenz die Rettungsarbeiten, während einem Kellerbrand in der Goebensiedlung.


