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Schiffsunfall TMS Waldhof

Eine Übersicht
Schiffshavarie TMS Waldhof an der Loreley bei St. Goarshausen
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Polizei / Behörden

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30.01.2011

Schiffsunfall St. Goarshausen - Montag wohl letztmalig umfassende Sperrungen

Tanks 3 bis 7 des TMS "Waldhof" sind mit Stickstoff geflutetSt. Goarshausen. Inzwischen sind die Tanks drei bis sieben des TMS "Waldhof" inzwischen mit Stickstoff geflutet. Damit ist hier bereits ein höheres Maß an Sicherheit gegeben. Demzufolge können an diesen Tanks heute mit weniger aufwändigen Verfahren auf der Deckseite größere Öffnungen geschaffen werden. Diese sind erforderlich, um die Saugpumpen einzubringen, durch die im nächsten Arbeitsschritt die Ladung abgepumpt werden soll. Dieser Prozess, das Leichtern der „Waldhof“, stellt den Einstieg in die dritte Bergungsphase dar.

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Polizei / Behörden

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29.01.2011

Schiffsunfall St.Goarshausen - Tanks 1 und 2 können nicht angebohrt werden

Verkehrsbeeinträchtigungen durch Sperrungen entfallen am Sonntag teilsweise

Bohrarbeiten an TMS Waldhof laufen planmäßigSt. Goarshausen. Die Bohrarbeiten am TMS „Waldhof“ wurden heute planmäßig fortgesetzt. Wie der Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Bingen, Martin Mauermann, mitteilte, wurden in fünf der sieben Tanks Öffnungen von 50 beziehungsweise 80 Millimeter Durchmesser. Durch diese Ein- beziehungsweise Ausgänge wird aktuell Stickstoff eingebracht, um den vorhandenen Wasserstoff auszuspülen. Problematischer gestalten sich derzeit die Arbeiten an den beiden Tanks 1 und 2. Diese können mit den bisher angewandten Techniken nicht bebohrt werden, da sich die möglichen Bohrbereiche der beiden Tanks größtenteils unter der Wasseroberfläche befinden. Hier erarbeiten derzeit die Spezialisten verschiedene Lösungsmodelle.

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28.01.2011

Wasserstoffaustritt - bislang keine Gefahr für die Umgebung

Sachstand zum Schiffsunfall TMS Waldhof an der Loreley - Sperrungen für Straßen-, Schiffs- und Bahnverkehr auch am Samstag, 29. Januar 2011

St. Goarshausen. Bis gestern Abend konnten alle sieben Tanks des TMS Waldhof angebohrt und der Inhalt beprobt werden. Die zwischenzeitlich vorliegenden Probeergebnisse zeigen, dass alle Tanks des seitlich auf der Flusssohle liegenden Havaristen ein Wasser-Schwefelsäuregemisch beinhalten. Dies bedeutet, dass sich damit auch zwangsläufig Wasserstoff in den Tanks gebildet hat.

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28.01.2011

Schiffsunfall St. Goarshausen - das Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen

„Wir wollen wissen, wer Ihr seid und was Ihr genau tut!“
Aufgaben des Wasser- und Schifffahrtsamtes Bingen beim Schiffsunglück an der Loreley häufen sich

Messschiff "Unkelstein" und Motorschiff "Mainz"Bingen. Die Beschäftigen der Revierzentrale Oberwesel gehören zum Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen. Hier liegt die nautisch anspruchsvollste Strecke auf dem frei fließenden Rhein. Eine Aufgabe der rund um die Uhr besetzten Revierzentrale ist die Radarüberwachung des Schiffsverkehrs auf dem Rheinabschnitt zwischen Oberwesel und St. Goar. Außerdem ist die Revierzentrale Notfallmeldestelle für die Schiffe auf rund 300 km Rheinstrecke und erfasst alle Gefahrguttransporte.

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28.01.2011

Schiffsunfall St. Goarshausen - Stickstoff soll explosiven Wasserstoff verdränge

Weiterhin Sperrungen für Straßen-, Schiffs- und Bahnverkehr

St. Goarshausen. Seit Tagesanbruch ist die kontrollierte Bergfahrt für die Rheinschiffer in vollem Gange. Wegen der Arbeiten zu weiteren Probeentnahmen war gestern die gesamte Schifffahrt gesperrt. Heute Morgen warteten 48 Bergfahrer nördlich der Unfallstelle. Bereits um 9.30 Uhr hatte die Hälfte der Wartenden die Loreley in südlicher Richtung passiert. Die Arbeiten am Havaristen liefen wie seit Beginn des komplexen Bergungsvorganges planmäßig ab. Heute soll Stickstoff in weitere Tanks gepumpt werden, um vorhandenes Wasserstoffgas zu verdrängen.

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27.01.2011

Schiffsunfall St. Goarshausen - Planungen zur Wiederaufnahme der Talfahrt

St. Goarshausen. Während die Beprobung und Untersuchung der einzelnen Tanks am havarierten Tankmotorschiff „Waldhof“ noch laufen, ist das Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen zusammen mit der Wasserschutzpolizei bereits dabei, Planungen für die Wiederaufnahme der gegenwärtig gesperrten Talfahrt zu erarbeiten. Die Untersuchungsergebnisse der heute entnommenen Proben werden bis morgen Mittag, 28. Januar 2011 erwartet.

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27.01.2011

Schiffsunfall St. Goarshausen - Erste Ergebnisse der Probebohrungen

Sperrungen für Straßen-, Schiffs- und Bahnverkehr auch am Freitag, 28.1.2011

TMS Waldhof - Erste Ergebnisse der ProbebohrungenSt. Goarshausen. Am gestrigen Tage wurden die Tanks 6 und 7 des havarierten Tankmotorschiffes „Waldhof“ beprobt. Das Untersuchungsergebnis der Experten von Tank 7 liegt zwischenzeitlich vor und wurde in der heutigen Einsatzbesprechung vorgestellt. Danach beinhaltet Tank 7 Schwefelsäure, Wasser und Wasserstoff. Mit dem Vorhandensein von Wasserstoff besteht auch Explosionsgefahr. Um diese zu beseitigen, wird derzeit die Einleitung von Stickstoff in den Tank vorbereitet. Daneben wird die Beprobung der verbleibenden Tanks fortgesetzt.

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26.01.2011

Schiffsunfall St. Goarshausen - Probebohrungen verliefen planmäßig

Probebohrungen am TMS „Waldhof verliefen planmäßigSt. Goarshausen. Die Probebohrungen am havarierten TMS „Waldhof“ sind mit Anbruch der Dunkelheit für den heutigen Mittwoch, 26. Januar 2011 abgeschlossen worden. Die Entnahme der Proben aus zwei Tanks und aus den umliegenden Hohlräumen (Wallgänge) verlief planmäßig und ohne besondere Vorkommnisse. Die Proben werden derzeit analysiert. Mit einem Ergebnis ist nicht vor morgen Mittag zu rechnen.

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26.01.2011

Schiffsunfall St. Goarshausen - Untersuchung der Landung steht an

St. Goarshausen. Nach der erfolgreichen Stabilisierung des havarierten TMS „Waldhof“, beginnt heute, gegen 14:00 Uhr, die Untersuchung der Ladung. Die Bergungsfirma hat ihr Konzept gestern der Einsatzleitung vorgestellt. Zusammengefasst kann man sagen, dass der Ablauf der Bergung im Wesentlichen in vier Phasen abläuft: Zu Beginn stand die Sicherung des havarierten Schiffes, die zwischenzeitlich abgeschlossen ist.

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25.01.2011

Schiffsunfall St. Goarshausen - TMS Waldhof in stabiler Lage gesichert

Schwimmkräne "Atlas" und "Amsterdam" sichern das TMS WaldhofSt. Goarshausen. Zwischenzeitlich (Stand: 16:30 Uhr) ist das havarierte Tankmotorschiff (TMS) durch die beiden Schwimmkräne „Atlas“ und „Amsterdam“ mit Stahlseilen in einer stabilen Lage gesichert. Am morgigen Mittwoch, 26. Januar 2011 sind nach dem derzeitigen Bergungskonzept gegen 14:00 Uhr die ersten Probeentnahmen geplant. Alle weiteren Maßnahmen sind von deren Ergebnissen abhängig. Mit dem Vorliegen der ersten Messergebnisse ist frühestens Donnerstag zu rechnen.

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25.01.2011

Schiffsunfall St. Goarshausen - Vermisstensuche vorerst eingestellt

St. Goarshausen. Heute Abend treffen zwei niederländische Kollegen der Wasserschutzpolizei am Unglücksort ein. Der Kontakt wurde über das Netzwerk der europäischen Wasserschutzpolizei, AQUAPOL, hergestellt. Die Polizisten werden zur Unterstützung der deutschen Kollegen, insbesondere zur Ansprache der vielen niederländischen Schiffsführer, die auf die Talfahrt warten, eingesetzt. Durch Einsatzkräfte der Feuerwehr wurde das havarierte TMS „Waldhof“ zur Suche nach den beiden vermissten Besatzungsmitgliedern betreten.

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25.01.2011

Schiffsunfall St. Goarshausen - Bergung läuft auf Hochtouren

Bergung des TMS Waldhof läuft auf HochtourenSt. Goarshausen. Die Bergung des an der Loreley havarierten TMS „Waldhof“ läuft auch Hochtouren. Heute Morgen wurde der Hebekran „Grizzly“, der bereits als Sicherungskran an der „Waldhof“ liegt, durch den stärkeren Hebekran „Amsterdam“ ersetzt. Das Durchziehen von Stahlseilen unter dem Schiff wird anschließend fortgeführt. Nach Einschätzung der Bergungsexperten wird das havarierte Schiff bereits am morgigen Mittwochnachmittag in einer sicheren gestützten Lage sein. Dann ist es möglich, mit Spezialverfahren die Ladetanks des Schiffes anzubohren und das Vorhandensein von Wasserstoffgas und den Zustand der Schwefelsäure zu untersuchen. Von den Ergebnissen hängt ab, ob von den Hohlräumen des Schiffes größere Gefahren ausgehen. Von dieser Information ist die weitere Vorgehensweise zur Bergung abhängig.

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24.01.2011

Schiffsunfall St. Goarshausen - Schubleichter am Unglücksort angekommen

Schubleichter in Warteposition im LoreleyhafenEinschränkungen im Straßen-, Bahn- und Schiffsverkehr am Dienstag und Mittwoch

St. Goarshausen. Am Montag, 24. Januar 2011 sind zwei Schubleichter am Unglücksort eingetroffen und haben vorerst im Loreleyhafen ihre Warteposition eingenommen (siehe Foto). Diese Tankschiffe sollen nach Abschluss der Sicherungsmaßnahmen am Havaristen und den nachfolgenden Sicherheitsüberprüfungen die dann abzupumpende Schwefelsäure übernehmen.

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24.01.2011

Schiffsunfall St. Goarshausen - Pontons werden an Hebekran Amsterdam angebaut

Hebekran Grizzly sichert das TMS WaldhofSt. Goarshausen. Heute früh um 8:00 Uhr sind im Hafen Loreley zwei zusätzliche Pontons (Schwimmkörper) eingefahren. Diese Pontons werden seitlich am derzeit noch im Hafen liegenden dritten Hebekran Amsterdam angebaut, damit er eine größere Stabilität bekommt und seine Hebeleistung von 300 Tonnen ausschöpfen kann. Am frühen Dienstagmorgen soll der bereits an der havarierten "Waldhof" sichernde Hebekran "Grizzly" (200 Tonnen Hebeleistung) gegen den stärkeren "Amsterdam" ausgetauscht werden. Dies teilte der Einsatzleiter Wasserstraße Martin Mauermann vom Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen mit.

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23.01.2011

Schiffsunfall St. Goarshausen - Weiterhin reges Interesse

Das Medieninteresse ist nach wie vor beachtlichSt. Goarshausen. Im Rahmen der kontrollierten Bergfahrten wurden im Verlauf des Sonntags 90 Schiffe vorbei gelotst, darunter alle wartenden Schubverbände. Damit konnte heute allen im Wartebereich liegenden Schiffen zur Weiterfahrt verholfen werden. Trotz der regnerisch-kühlen Witterung herrschte auch heute reges Personenaufkommen an der Havariestelle des TMS Waldhof, sowohl seitens der Medien als auch der Bevölkerung.

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23.01.2011

Schiffsunfall St. Goarshausen - Hebekräne in Position gegangen

Hebekräne positionieren sich an dem TMS WaldhofSt. Goarshausen. Bei der Bergung des havarierten TMS „Waldhof“ konnte heute ein weiterer Schritt eingeleitet werden. Die beiden Hebekräne „Atlas“ und „Grizzly“ sind auf beiden Seiten der „Waldhof“ in Position gegangen und haben sich verankert. Ein sicherer Stand von beiden Kranen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für den erfolgreichen Fortschritt der Bergung. Hierzu werden zwischen den Bergekränen mehrere Stahlseile unter dem Havaristen gezogen. Damit soll gewährleistet werden, dass bei den anstehenden Arbeiten eine unkontrollierte Bewegung des gekenterten Schiffes nicht möglich ist.

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