Anzeige
Print-Ausgaben
|
| Ausgaben vom 22. Februar 2012 |
| Ausgabe A St. Goar-Oberwesel - Bacharach |
| Ausgabe B Boppard - Spay - Rhens |
| Ausgabe D Hunsrück |
|
Lesetipps: Die Hochzeitsseiten |
Anzeige
Redaktionsschluss
| Die nächte Printausgabe Mittelrhein-Kurier / Hunsrück-Kurier erscheint am Mittwoch, 7. März 2012 |
| Redaktionsschluss: Mo., 5. März 2012, 10:30 Uhr |
| Sie erreichen uns Montag - Freitag von 10:00 - 17:00 Uhr Anzeigen: 06741/9811-30 Redaktion: 06741/9811-20 |
Unwetterwarnungen
Schiffsunfall TMS Waldhof
![]() |
| ♦ Artikelliste |
| ♦ Bilder |
| ♦ Videos |
Koblenz. Sie befinden sich oft in exponierter Lage entlang des Rheinufers und den Haupterschließungsachsen des Welterbes: Kleine Verkaufsstände, Imbissstände, Souvenirhändler und öffentliche Einrichtungen der Städte und Gemeinden. Deshalb ist es den Akteuren im Welterbe ein wichtiges Anliegen, deren Erscheinungsbild zu optimieren. Dazu hat der Zweckverband Welterbe einen Architektenwettbewerb ausgelobt, der sich mit der Entwicklung von Planungskonzepten für Kioske, Verkaufsstände, Wartehäuschen und andere Kleinnutzungen im Oberen Mittelrheintal befasst.
Planungsverband reagiert auf massive Kritik bei Sommerrodelbahn
Mainz. Aufgrund der massiven Kritik im Rahmen der Offenlage, die der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. geäußert hat, ruderte der Planungsverband in zwei Fällen zurück. Der BUND sieht darin seinen Weg bestätigt und setzt sich zum Ziel, den Bau der Sommerrodelbahn noch ganz zu stoppen. Der Umweltverband bemängelt, wie auch zahlreiche Behörden, Institutionen und Verbände, weitere erhebliche Planungs- und Abwägungsfehler in den vorgelegten Unterlagen und erwägt nun ein gerichtliches Vorgehen.
2011 - Ein Jahresrückblick
Auel. Im Januar - die Landesregierung hatte kein Erkenntnisdefizit für die Notwendigkeit einer Mittelrheinbrücke. Das Gegenteil war vielmehr der Fall. So hatte man im Vorjahr in tadelloser Arbeit bei der UNESCO das Tor für die Realisierung einer Brücke weit aufgestoßen. Nun, mit der Landtagswahl in Blickweite, erfährt das Thema zusätzlich eine neue Dynamik. Entsprechend eindeutig wird sich positioniert, u.a.:
Auel. Die UNESCO hatte im Zusammenhang mit dem Antrag für die Mittelrheinbrücke die Erstellung eines Masterplans gefordert. Zuständig dafür ist das Wirtschaftsministerium in Mainz. Bei der Auftaktveranstaltung ist aufgefallen, dass ein Masterplan erstellt werden sollte, in dem die Brücke nicht vorkommt. Vergeblich hatte man bei den angebotenen Workshops das Thema `Mobilität und Verkehr` gesucht.
BUND lehnt Sommerrodelbahn auf dem berühmten Felsen ab
Mainz. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Rheinland-Pfalz lehnt die geplanten Sommerrodelbahn auf dem Loreley-Plateau im Welterbe Oberes Mittelrheintal strikt ab. „Die Bedeutung der Loreley als Naturdenkmal und Sinnbild der Rheinromantik wird durch die Rodelbahn disneyisiert“, befürchtet der BUND Landesvorsitzender Dr. Holger Schindler. Nach dem Willen des Planungsverbandes Loreley soll die Rodelbahn mit „Miniaturbauwerken aus dem Welterbegebiet“ dekoriert und um eine Minigolfanlage, einen Spielplatz sowie einen „Fußfühlpfad“ ergänzt werden. Das Plangebiet umfassen 43.000 qm. Der Bebauungsplan hierfür liegt derzeit offen.
„Sorgen kann man teilen“
Koblenz. Die TelefonSeelsorge Mittelrhein ist jetzt auch im weltweiten Netz präsent. Auf den Seiten gibt es zum Beispiel allgemeine Informationen über die ökumenische Einrichtung mit Sitz in Koblenz, Hinweise zur ehrenamtlichen Mitarbeit oder Antworten auf die Frage, warum guter Rat zwar kostenlos, aber auch teuer ist. Verbunden ist der Internetauftritt mit dem bundesweiten Angebot der Chat-Seelsorge, wo Rat Suchende ebenfalls anonym, vertraulich, kompetent, sicher und kostenlos die Erfahrung machen können: „Sorgen kann man teilen“.
Umweltbundesamtes bringt neue Verkehrslärmstudie auf den Weg
Boppard. Wie jetzt bekannt wurde, hat das Umweltbundesamt in der Region von Bremen eine umfassende Verkehrslärmstudie in Auftrag gegeben, die auch den Bahnlärm mit einschließt. Laut Prof. Eberhard Greiser, Leiter der Studie, ist der Verkehrsraum Bremen ein idealer Ort für einen Gesundheitsforscher, da es dort ein umfangsreiches Register über Krebskrankheiten und Todesursachen gibt, die mit den Daten von Krankenkassen und Einwohnermeldeämtern verknüpft werden können.
Kurt Beck: Dank an alle Helfer für großartige Gemeinschaftsleistung
St. Goarshausen. „Dem großen Engagement der Rettungs- und Bergungskräfte, also ihnen allen, ist es zu verdanken, dass der Einsatz an dem verunglückten Tankmotorschiff `Waldhof´ so erfolgreich verlaufen ist.“ Dies sagte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck bei der heutigen Dankeschön-Feier für die Helfer der Havarie des TMS „Waldhof“ in der Loreley-Halle in St. Goarshausen. Etwa 400 Frauen und Männer aus den Reihen der beteiligten Rettungs- und Hilfskräfte waren der Einladung der Landesregierung gefolgt. Neben dem Ministerpräsidenten waren Innenminister Karl Peter Bruch, Umweltministerin Margit Conrad und Innenstaatssekretär Roger Lewentz nach St. Goarshausen gekommen.
Mainz. Gemeinsam haben heute, 21. Februar 2011, Ministerpräsident Kurt Beck, Innenminister Karl Peter Bruch, Kulturstaatssekretär Walter Schumacher und die Landräte des Rhein-Lahn-Kreises und des Rhein-Hunsrück-Kreises, Günter Kern und Bertram Fleck, ein Modellprojekt für die umfassende Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei Planung und Bau der Mittelrheinbrücke vorgestellt.
Staatssekretär Siegfried Englert: Aktionsbündnis gaukelt mit Studie wissenschaftliche Autorität vor
Mainz. Ein „Gutachten des Geographischen Instituts Universität Koblenz“ soll es sein, ein Papier, das das „Aktionsbündnis Welterbe Oberes Mittelrheintal“ am vergangenen Freitag, 18. Februar 2011, in Boppard vorstellte. Angeblich belege das Papier die Richtigkeit der Argumentation der Brückengegner, so die Information auf der Pressekonferenz des „Aktionsbündnisses Welterbe Oberes Mittelrheintal“.

