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Schiffsunfall TMS Waldhof
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Boppard. Am Mittwoch, 15. Februar 2012, 06:37 Uhr, wurde der Polizeiinspektion Boppard über Notruf ein schwerer Verkehrsunfall auf der Hunsrückhöhenstraße (B 327) zwischen den Ortslagen Boppard-Buchholz und Fleckertshöhe gemeldet. Laut Mitteiler sei es in dem dreispurigen Teilstück der B 327 zu einer folgenschweren Kollision zwischen zwei Pkw gekommen. In einem der beteiligten Unfallfahrzeuge sei eine Frau eingeklemmt.
Mainz. Die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Südwest veröffentlicht erste Untersuchungsergebnisse über den Ablauf und die Ursachen des schweren Unfalls des Tankmotorschiffes Waldhof am 13. Januar 2011 auf dem Mittelrhein nahe der Loreley (St. Goarshausen/St. Goar). Am 13. Januar 2011, um 04:42 Uhr kenterte das Tankmotorschiff Waldhof kurz unterhalb des Bettecks bei Rhein-km 553,75 über die Steuerbordseite und verschwand von den Radarschirmen der Revierzentrale Oberwesel. Das gekenterte Fahrzeug trieb mit dem Bug voran an mehreren entgegenkommenden Fahrzeugen vorbei, kollidierte mit einem zu Berg fahrenden Tankmotorschiff, bevor es um 04:52 auf der Backbordseite liegend bei km 555,3 zum Stillstand kam.
Täter weiter flüchtig
Koblenz. Leider ohne unmittelbaren Erfolg verlief die intensive Fahndung der Koblenzer Polizei nach dem Täter, der heute, 21. Dezember 2011, gegen 11:40 Uhr, das Uhren- und Schmuckgeschäft in der Koblenzer Straße im Stadtteil Moselweiß überfallen hatte. Der Unbekannte hatte unter Vorhalt eine Faustfeuerwaffe die anwesende Inhaberin und deren Lebensgefährten bedroht. Mit Schmuck und einigen Quarzuhren als Beute flüchtet der Mann nach draußen.
Berichtszeitraum 14. bis 16. Oktober 2011. Verkehrsunfall auf der Pfaffendorfer Brücke mit Brückensperrung.
Koblenz. Am Freitag, dem 14. Oktober 2011, gegen 14:18 Uhr, befuhr ein 52-jähriger Mann mit seinem Gespann, bestehend aus Geländewagen mit Anhänger, die Pfaffendorfer Brücke in Richtung Ehrenbreitstein. Der Fahrer hatte die Höhenbegrenzung von 2 Metern am Ende der Brückenstraße nicht beachtet und riss dieses mit seinem Anhänger aus der Verankerung. Der Stahlaufbau musste von einer ortsansässigen Spezialfirma abmontiert und entfernt werden. Während der Bergearbeiten war die Brückenstraße für die Dauer von 1 ½ Stunden gesperrt. Der Schaden wird auf 5.000 € geschätzt.
St. Goar. Am heutigen Samstag, 27. August 2011, wurde von der Initiative "Binnenschifferforum e.V." eine private Suchaktion nach dem vermissten Besatzungsmitglied des am 13. Januar 2011, auf dem Rhein in St. Goarshausen, Höhe der Loreley, gekenterten TMS "Waldhof" durchgeführt. Hierbei wurden die Uferbereiche des Rheins von St. Goar bis Koblenz abgesucht. Diese von vielen freiwilligen Helfern, ca. 400 Personen, durchgeführte Aktion wurde von hiesiger Wasserschutzpolizei-Station St. Goar wie folgt unterstützt:
Waldhof Havarie: Ergebnis der Begutachtung im Ermittlungsverfahren.
1. Folgemitteilung nach Erstmitteilung vom 16.3.2011 (2040 Js 21738/11 StA Koblenz)
Koblenz/St. Goarshausen. Inzwischen liegt das Gutachten zur Ursache der Havarie vor. Der Sachverständige kommt zu dem Ergebnis, dass wesentliche Ursache des Kenterns die Nichtbeachtung der Stabilitätskriterien bei der Beladung des Schiffes gewesen sei. Die "Waldhof" sei schlicht überladen gewesen und hätte aus diesen Gründen die Fahrt am 12./13. Januar 2011 nicht antreten dürfen. Nach dem Zulassungszeugnis sei das Schiff nur für die Beförderung von Stoffen mit einer Dichte von 1,300 Tonnen pro Kubikmeter zugelassen gewesen. Bei der konkreten Fahrt seien jedoch 2.378 Tonnen Schwefelsäure (96 Prozent) mit einem spezifischen Gewicht von 1,8365 Tonnen pro Kubikmeter befördert worden.
Koblenz. Einen schnellen Fahndungserfolg kann die Polizei nach den Überfällen auf die Tankstellen in Andernach und Emmelshausen vermelden. Nachdem ein zunächst unbekannter Täter am Montag, 25. Mai 2011, binnen 60 Minuten die beiden Raubdelikte begangen hatte, gelang es der Polizei bereits im Laufe des gestrigen Dienstags, zwei Tatverdächtige festzunehmen. Einer von beiden steht im Verdacht die Überfälle begangen zu haben, der andere steuerte das Fluchtfahrzeug.
Koblenz. Am Morgen des 13. Januar 2011 kenterte auf dem Rhein in Höhe St. Goarshausen bei Rheinkilometer 555,5 das talwärts fahrende Tankmotorschiff „Waldhof“. Das Schiff, das eine Ladung von 2.300 Tonnen Schwefelsäure mit sich führte, blieb auf der Steuerbordseite liegen, mit dem größten Teil des Schiffes unter Wasser. Von der 4-köpfigen Besatzung des Schiffes konnten bislang nur zwei Personen, darunter einer der beiden Schiffsführer, lebend gerettet werden. Ein Steuermann mit Patent wurde bei der Bergung des havarierten Schiffes am 13. Februar 2011 nur noch tot aus seiner Kabine geborgen. Der 2. Schiffsführer wird derzeit immer noch vermisst.
St. Goarshausen. Die Beprobung des Maschinen- und Bugstrahlraumes ist abgeschlossen. Die dort noch vorhandene Flüssigkeit konnte in ein Spezialschiff (Bilgenentöler) abgepumpt werden. Die anschließende Durchsuchung dieser Schiffsräume durch Polizeikräfte nach dem noch vermissten vierten Besatzungsmitglied verlief ergebnislos.
Bergung des TMS "Waldhof" abgeschlossen, Schifffahrt auf dem Rhein normalisiert sich. Amtsleiter Martin Mauermann vom Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen zum Abschluss der Bergung des TMS "Waldhof"
Bingen. "32 Tage nach dem schweren Schiffsunfall in der Nähe der Loreley bei St. Goarshausen wurde gestern das TMS "Waldhof" geborgen und heute, 14. Februar 2011 in den Loreleyhafen verbracht. Der Schiffsverkehr auf dem Rhein wird sich in den nächsten Tagen normalisieren, doch von Normalität kann noch keine Rede sein. Der Unfall hat sehr große Opfer gefordert und viele Anstrengungen nach sich gezogen. Mein Mitgefühl gilt zuallererst den Angehörigen der beiden umgekommenen Besatzungsmitglieder. Ihren Verlust kann nichts ersetzen.
St. Goarshausen. In der vergangenen Nacht wurde der gestern im Havaristen „Waldhof“ gefundene Leichnam obduziert. Bei dem Toten handelt es sich um ein 63-jähriges Besatzungsmitglied aus Sachsen. Heute Morgen, Montag, 14. Februar 2011, wurde die „Waldhof“ durch Bergungsschiffe der Firma Mammoet in den Loreleyhafen verbracht und dort an der Hafenmole festgemacht.
St. Goarshausen. Ein spannender Tag liegt hinter allen Beteiligten. Das „TMS“ Waldhof wurde gehoben und befindet sich gesichert und in stabiler Lage unterhalb der Hafeneinfahrt Loreley. Gewissheit wurde über den Verbleib eines der beiden vermissten Besatzungsmitglieder erlangt. In den total zerstörten Wohnräumen des Schiffes konnte eine Leiche gefunden und geborgen werden. Zur Stunde laufen die Identifizierungsmaßnahmen.
St. Goarshausen. Nach dem Aufrichten des Havaristen in eine sichere Schwimmlage, konnte erstmals der Wohnungsbereich des „TMS“ Waldhof betreten werden. In den völlig zerstörten Räumen konnten die Bergungskräfte eine Leiche finden und bergen. Zur Identität des Toten liegen derzeit noch keine Erkenntnisse vor. Aktuell dauert die Suche nach dem vermissten vierten Besatzungsmitglied an.
Vorbereitung für eine Absuche des Schiffsinnern nach den beiden vermissten Besatzungsmitgliedern
St. Goarshausen. Die Bergung des vor 32 Tagen an der Loreley havarierten Tankmotorschiffs „Waldhof“ ist am heutigen Sonntagmorgen, 13. Februar 2011 in die entscheidende Phase eingetreten. Seit etwa 7:00 Uhr pumpt das Bergungsunternehmen „Mammoet“ das in den Tanks befindliche Wasser heraus, um unter Ausnutzung des Auftriebs das Schiff zu heben und zugleich zu drehen. Zunächst kam das Vorschiff um ca. drei Meter aus dem Wasser. Während der Havarist weiter aufschwamm, wurde das Schiff Zentimeter um Zentimeter um die Längsachse gedreht. Aktuell ist die „Waldhof“ fast komplett gedreht.
St. Goarshausen. Der Abpumpvorgang der restlichen Schwefelsäure aus dem Havaristen in den Rhein wurde gestern Nachmittag, Donnerstag, 10. Februar 2011, abgeschlossen. Somit befinden sich jetzt von der Schwefelsäure nur noch die bereits erwähnten ca. 100 t Restmenge in den Tanks. Wie bereits gestern berichtet, werden am Sonntag in einem ersten Schritt zunächst einzelne Tanks, die nach dem Einleiten der Schwefelsäure in den Rhein zur Stabilisierung des havarierten TMS „Waldhof“ mit Rheinwasser gefüllt wurden, abgepumpt (siehe Skizze Schritt 1).
St. Goarshausen. Das Abpumpen der restlichen Schwefelsäure in den Rhein hat sich etwas verzögert und konnte nicht wie geplant heute Vormittag, 10. Februar 2011 beendet werden. Nach vorsichtiger Abschätzung werden die Arbeiten nun heute Abend bzw. morgen früh abgeschlossen. Eine Auswirkung auf den zeitlichen Ablauf der Bergung hat dies nicht zur Folge. Die Vorbereitungen für die Bergung der havarierten Waldhof am frühen Sonntagmorgen laufen währenddessen an.

